BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Depot Dortmund//NONSGML kigkonsult.se iCalcreator 2.30.10//
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
UID:9b6f5548-9cfe-43f0-abd0-d85c8f290d56
X-WR-CALNAME:iCagenda
X-WR-CALDESC:Event Management Extension for Joomla!
X-WR-RELCALID:3E26604A-50F4-4449-8B3E-E4F4932D05B5
X-WR-TIMEZONE:Europe/Berlin
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:STANDARD
TZNAME:CET
DTSTART:20221030T030000
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
RDATE:20231029T030000
RDATE:20241027T030000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZNAME:CEST
DTSTART:20230326T020000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
RDATE:20240331T020000
END:DAYLIGHT
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
UID:423d985d-235a-4c58-aea8-d0b0092e9dd1
DTSTAMP:20260427T232351Z
CATEGORIES:Theater\, Tanz & Bühne
CLASS:PUBLIC
DESCRIPTION;ALTREP="CID:<FFFF__=0ABBE548DFE235B58f9e8a93d@coffeebean.com>":
 Bei Layton Lachman und Samuel Hertz wird der Untergang wird zu einem Ort –
  eine Umgebung\, in der man nicht nur zynisch in Panik darüber gerät\, was
  als Nächstes kommt\, sondern in der man auch an einer breiten Palette von
  chaotischen Gefühlen festhält\, die mit Verlust und Trauer verbunden sind
 . Ihr Stück 'DOOM' lässt nicht nur Raum für die Arbeit\, sondern auch spez
 iell für die Trauerarbeit\, die manchmal wie ein torkelnder Tanz und ein s
 chwerer Atem unter einer Spitzenmaske aussehen kann. Zu anderen Zeiten kan
 n es dumpf und repetitiv sein\, ein endloses Fahrradfahren in der Figur de
 r Unendlichkeit. DOOM ist ein nebliger Ort\, an dem die Darsteller Raum ha
 ben\, ihr Ding zu machen\, während sie sich durch den Verlust bewegen\, ih
 re Perlen umklammern und auf ihren Gitarren schreddern - und alles in eine
 m Gefühl des Untergangs verankern\, nicht als etwas Urteilendes und Fernes
 \, sondern als etwas\, das durchlebt werden kann oder muss. Und es zu durc
 hleben bedeutet auch\, herauszufinden\, wie man irgendwo zwischen dem Alle
 insein und dem Zusammensein\, dem Persönlichen und dem Politischen sein ka
 nn.\n\nDOOM schiebt die Trauer auf die Bühne der Lautstärke und des Glitze
 rs und schält sanft ihren Schockwert ab. Jeder Versuch\, das Ausmaß der pe
 rsönlich gelebten Endzeitgefühle\, der 'Klimatrauer'\, wenn man so will\, 
 zu erfassen\, ist abhängig von der Trauerarbeit für Schwarze und indigene 
 Welten\, die bereits zu Ende gegangen sind und immer noch ständig enden. W
 ie Kathryn Yussof schreibt\, 'haben der Imperialismus und der fortgesetzte
  Siedlerkolonialismus Welten beendet\, so lange sie existierten'. Ohne die
 s auszusprechen - es ist unaussprechlich - ist es in DOOM die affektive Pr
 ämisse\; für die meisten Menschen ist die Endzeit längst angebrochen. Wer 
 hier abhängt und sich möglicherweise sogar amüsiert\, ist verpflichtet\, d
 ie Ästhetik des Weltuntergangs nicht der lauwarmen Apokalyptik zu überlass
 en. 'Fangen wir doch einfach mit dem Ende der Welt an'\, zitiert Yussof di
 e Science-Fiction-Autorin N. K. Jemisin\, 'warum nicht?'&nbsp\;\n\n\nWorum
  geht's?\n\n'DOOM' ist eine Performance in Form eines Drone/Doom-Metal-Kon
 zerts in einer sich ständig verändernden Umgebung aus vibrierendem Haar un
 d Körper. Für Layton Lachman und Samuel Hertz drückt sich darin das Anpran
 gern von Missständen aus\, und die Übersetzung dieser Missstände in ein gr
 ollendes Knäuel. Mit ihrem Team sehen\, fühlen und hören sie die langsamen
  Veränderungen einer untergehenden Welt und schlagen für diese Situation d
 ennoch vor\, einander mit Umsicht zu begegnen und über Alternativen zum En
 dzeitszenario nachzudenken.\nWer sind Layton Lachman und Samuel Hertz?\n\n
 Samuel Hertz und Layton Lachman arbeiten seit mehr als 10 Jahren in den Be
 reichen Performance und Sound zusammen und schaffen dabei hybride Kunstwer
 ke in ganz unterschiedlichen Formaten wie Dauerinstallationen\, kurze Film
 e\, Liederzyklen\, Bühnenarbeiten und Texte umfassen. Sie haben sich in Sa
 n Francisco kennengelernt und ihren Arbeitsmittelpunkt später Berlin verle
 gt\, wo sie seit sieben Jahren leben und arbeiten.&nbsp\;Samuel Hertz ist 
 Komponist und promoviert in Geographie am Centre for GeoHumanities\, wo er
  sich mit dem Einsatz von Klang in der Klimawissenschaft befasst. Er ist A
 utor von mehr als 10 Aufsätzen über Praktiken des Climate-Listening\, was 
 es also heißt\, dem Klima zuzuhören. Seine multimedialen Arbeiten – darunt
 er Subwoofer-Performances\, IMAX-Installationen\, Erde-Mond-Erde-Radioüber
 tragungen und komponierte Musik für Kammerensembles – fördern einen komple
 xen\, sinnlichen Zugang zu mehr-als-menschlichen Maßstäben von Raum und Ze
 it.&nbsp\;Layton Lachman ist ein*e in Berlin lebender Künstler*in. Lachman
  kreiert Performances\, die ihre Wurzeln in der Somatik haben\, und kanali
 siert diese Erfahrungspraktiken in immersive\, sensorisch komplexe Welten.
  Laytons kuratorische Praxis in Berlin\, San Francisco und New York übersc
 hneidet sich mit ihrer künstlerischen Praxis\, indem sie selbstorganisiert
 e Veranstaltungen\, interdisziplinären Austausch\, Formen kollektiver Auto
 renschaft und die Infragestellung eingefahrener Machtstrukturen fördern. L
 achman macht Kunst mit der Überzeugung\, dass wir immer mit und durch die 
 Übertragungen derer\, die vor\, nach und mit uns kommen\, zusammenarbeiten
 .&nbsp\;Samuel und Laytons Ansatz der Zusammenarbeit schafft Raum für Unte
 rschiede\, Reibung und ein tiefes künstlerisches Vertrauen\, das Herausfor
 derungen und Risiken zulässt. Ihr jüngstes Werk DOOM\, das sie gemeinsam m
 it den Performern emeka ene und Caroline Neill Alexander geschaffen haben\
 , wurde 2022 als Bühnenwerk uraufgeführt\, anschließend verfilmt\, als Ins
 tallationsperformance aufgeführt und schließlich als Doom-Metal-Bandprojek
 t manifestiert. Derzeit entwickeln sie ein neues Werk\, das 2024 uraufgefü
 hrt werden soll.&nbsp\;\nFür wen ist das Stück?\n\nDas Stück 'DOOM' dauert
  etwa 75 Minuten ohne Pause und ist ohne Sprache. Zeitweise kommt sehr lau
 te Live-Drone-Metal-Musik zum Einsatz\, und oft ist der restliche Ton sehr
  laut. Am Eingang wird ein Gehörschutz bereitgestellt. In manchen Momenten
  sind die Bühne und der Publikumsraum in völliger Dunkelheit. Es gibt hell
 e\, flackernde Lichtsituationen sowie Stroboskop- und starke Nebeleffekte.
 \nWo kann ich noch mehr erfahren?\n\nHier findet ihr einen&nbsp\;Essay von
  Maxi Wallenhorst über das Stück 'DOOM'und tollerweise haben Layton Lachma
 n und Samuel Hertz einen&nbsp\;Soundtrack für das Stück&nbsp\;zusammengest
 ellt.\nCast &amp\; Credits\n\nVon und mit: Layton Lachman\, Samuel Hertz\,
  emeka ene &amp\; Caroline Neill Alexander\nKonzept: Layton Lachman &amp\;
  Samuel Hertz &nbsp\;Choreografie: Layton Lachman&nbsp\;Originalkompositio
 n: Samuel Hertz&nbsp\;Kostüme: Ivanka Tramp&nbsp\;Lichtdesign: Dani Paiva 
 de Miranda&nbsp\;Dramaturgische Unterstützung: Maxi WallenhorstProduktions
 leitung: Florian Greß\nDOOM lässt sich nur vorstellen im Nachglühen der fa
 ntastischen Arbeit und im Erbe von Kathleen Hermesdorf (1967-2020) und Mar
 iana Nobre Vieira (1989-2020).\nFörder*innen\n\nEine Produktion von Layton
  Lachman / Samuel Hertz in Koproduktion mit Tanztage Berlin und SOPHIENSÆL
 E Berlin. Gefördert durch DIS-TANZEN und Musikfonds e.V. Die 31. Tanztage 
 Berlin sind eine Produktion der SOPHIENSÆLE Berlin. Gefördert von der Sena
 tsverwaltung für Kultur und Europa. Das Gastspiel am Theater im Depot wird
  gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der 
 Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.\nFörd
 er*innen\nRegulärer Preis 18 €\, ermäßigt 12 €\, Förderpreis 25 €\n\n\n\n
 \n\n\n
DTSTART:20230512T180000Z
DTEND:20230512T180000Z
GEO:00;0
LOCATION:Theater im Depot
ORGANIZER;CN=:info@theaterimdepot.de
SEQUENCE:1
SUMMARY:DOOM
TRANSP:OPAQUE
URL:https://www.depotdortmund.de/378-layton-lachman-samuel-hertz-doom/2023-
 05-12-20-00.html
END:VEVENT
END:VCALENDAR
