| AUSSTELLUNG | HARRY FRÄNKEL - EINE GEDÄCHTNISAUSSTELLUNG ........... ............. zurück zur Übersicht.. |
HUNDERT JAHRE HARRY FRÄNKEL EINE GEDÄCHTNISAUSSTELLUNG Harry Fränkel lebte von 1911 bis 1970. Im „3. Reich“ hatte er nach seinem Studium an der Dortmunder Kunstgewerbeschule Berufsverbot und musste Zwangsarbeit leisten. Nach seiner Befreiung 1945 konnte er endlich wieder künstlerisch arbeiten und tat das zunächst in Linol- und Holzschnitt-Technik über seine beklemmenden Eindrücke aus Krieg und Nachkriegszeit. Durch strenger werdende Reduzierung und Lösung von seinem Vorbild Masereel fand er ab 1953 schrittweise zur „Absoluten Malerei“, in der nur noch Fläche, freie Form, Linie und Farbe herrschte. Man spricht heute von konkreter Kunst. Neben Ölmalerei und Collage war dann seine bevorzugte Technik der Farbholzschnitt und zuletzt auch Siebdruck. Darüber hinaus gestaltete er in Dortmund und umliegenden Städten große Wandflächen wie im Südbad, in Schulen und anderen öffentlichen Gebäuden. Im Foyer des Opernhauses hingen bis vor kurzem zwei große Gobelins. In zahlreichen Einzelausstellungen und Beteiligungen wurden seine Werke gezeigt, u. a. auch in Paris, der Schweiz und in Polen. Parallel zur Ausstellung im Kulturort Depot zeigt das Museum Ostwall im Dortmunder U im Rahmen seiner Sammlungspräsentation "Der zweite Blick" die Ausstellung "Das Drama der Farben und Formen." Zum 100. Geburtstag Harry Fränkels in zwei Teilen. Die erste des zu Unrecht aus dem Blickfeld geratenen sehr angesehenen Dortmunder Künstlers findet vom 27. 11. 2011 bis zum 26.02.2012 statt und zeigt vor allem Holz- und Linolschnitte Schnitte aus der Nachkriegszeit bis zum Beginn der 1960er Jahre. Vom 28. Februar bis zum 10. Juni 2012 sind dort dann Siebdrucke aus den Jahren 1968/69 zu sehen. ![]() | |
| WO | Galerie Dieter Fischer im Depot, Immermannstr. 29, 44147 Dortmund |
| WANN | Vernissage: SA 05.11.2011 von 17.00 bis 21.00 Uhr |
| EINTRITT | frei |
| KONTAKT | www.galerie-dieter-fischer.de, diefido@t-online.de, Tel. 0231 / 12 17 69 |
