Djelem Djelem - 5. DORTMUNDER ROMA KULTURFESTIVAL

Theater
Datum: Sonntag, 23. September 2018 11:00

Ort: Theater im Depot

Djelem Djelem
5. Dortmunder Roma Kulturfestival
Vom Depot bis zum Nordmarkt

Zum 5. Mal bringt das Festival „Djelem Djelem" Alteingesessene und Neuzugewanderte zusammen. Die vielfaltigen Roma-Kulturen werden in Musik, Theater, Film und Tanz erlebbar gemacht, Diskussionen regen zum Meinungsaustausch an. Das Festival „Djelem Djelem" mit über 30 beteiligten Partnern setzt ein deutliches Zeichen gegen jahrhundertealte Vorurteile, gegen Antiziganismus und neu belebte Feindbilder. Es wirbt für ein unverkrampftes Miteinander und den kulturellen Austausch. Inzwischen ist das Festival auch jenseits der Dortmunder Nordstadt zu einer festen kulturellen Größe in Dortmund und dem gesamten Ruhrgebiet aufgestiegen – ein Zeichen für eine beherzte Willkommenskultur.

Programm: 

23.09.um 13:30 Uhr: Demonstrationszug für Vielfalt, Toleranz und Solidarität sowie gegen Antiziganismus 

Start am Borsigplatz

Demonstrationszug für Vielfalt, Toleranz und Solidarität sowie gegen Antiziganismus
Wir alle sind Dortmund! Unsere Stadt ist weltoffen und vielfältig. Wir zeigen Gesicht gegen Fremdenfeindlichkeit, Diskriminierung, Rassismus und Antiziganismus! Die Demonstration zieht vom Borsigplatz zum Familienfest
auf dem Nordmarkt. Der Demonstrationszug wird von der Balkan Brass Band musikalisch begleitet.

Veranstalter: AWO Dortmund, Romano Than e.V.

23.09. von 14 - 18 Uhr: Familienfest 

ACHTUNG: Ins Dietrich-Keuning-Haus verlegt

Auch in diesem Jahr möchten wir dort ein buntes Familienfest mit Kindern und ihren Familien feiern. Die Besucher/ -innen können sich mit anderen austauschen, die Beratungs- und Integrationsangebote der Institutionen des Nordmarkts kennenlernen und ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit internationalen musikalischen Highlights genießen. Für Kinder gibt es wieder vielseitige Spielangebote.

Bühnenprogramm: Balkan Brass Band, Deno Records, Lukan & Eduard Amar und Steven Wiesemann

23.09. um 19 Uhr: Der zornige Buddha

sweetSixteen-Kino

Sajókaza, ein Dorf in Ost-Ungarn. János Orsós hat hier ein buddhistisches Gymnasium für Roma-Jugendliche gegründet. In einer rassistisch aufgeheizten Umgebung will er den Teenagern den Weg in ein besseres Leben zeigen. Im Mikrokosmos eines ungari- schen Dorfes zeigt sich, dass Europa mit seiner Roma-
Minderheit vor einer brisanten Entscheidung steht: Integration oder Ausgrenzung? Ein beobachtender Dokumentar lm von Stefan Ludwig.

Eintritt: frei
Förderer & Veranstalter: sweetSixteen, Kulturbüro, RVR

24.09. von 09.30 - 16 Uhr: Warum braucht das Ruhrgebiet ein "Haus der europäischen Roma?"

Dietrich-Keuning-Haus

Mit den Zuwanderern aus Südost-, Süd- und Osteuropa der letzten Jahre hat sich die Zahl der Roma-Gemeinschaften im Ruhrgebiet beträchtlich erhöht. Ohne eine gesicherte Datenlage zu haben, dürfen wir davon ausgehen, dass über 50.000 Roma in unserer Region von Duisburg bis Hamm leben – Angehörige der ersten Gastarbeitergeneration, Flüchtlinge oder Menschen, die auf der Basis EU-Freizügigkeit aus Gründen der Arbeitssuche hier her gekommen sind. Ein Roma-Begegnungszentrum, ein internationales Haus der europäischen Roma, als Ort der Kultur, des Austausches oder des Empowerments fehlt.

„Soll es entstehen? Was wäre der Nutzen? Wie müsste das Haus der europäischen Roma organisiert sein?"
Über diese Fragen diskutieren Vertreterinnen und Vertreter - von Roma Selbstorganisationen – aus Deutschland und
Österreich,
- von Städten und Gemeinden,
- von Landesverbänden und Landeseinrichtungen

unter Mitwirkung von Drita Jakubi (Politikwissenschaftlerin), von Christoph Leucht (RomAct Europarat) und vom Verein Romao Than e.V.

Um Anmeldung bis zum 17.09.2018 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! wird gebeten.

Die Teilnahme ist kostenlos.
Förderer & Veranstalter: NRW Kultursekretariat, Kulturdezernat der Stadt Dortmund, Romano Than e.V.

 

Djelem Djelem wird in Kooperation veranstaltet von: 

 

         

 

     

 

                 

 

Förderer:

 

 

 

 

 

 

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