THEATER                                        
 Der Herr Karl                                        .................                  .......................  zurück zur Übersicht
FR  26.04.2013 um 20 Uhr
SA 27.04.2013 um 20 Uhr

 
                 Foto: Harald Schröder

MATTHIAS SCHEURING IST
„DER HERR KARL“
NACH HELMUT QUALTINGER UND CARL MERZ

DER HERR KARL ist ein Stück österreichische Theater-, Kabarett- & Fernsehlegende, ein einstündiger Monolog über den opportunistischen Mitläufer schlechthin – jovial und gemüthaft, charakterlos und käuflich.
Wien 1961. Ein scheinbar harmloser älterer Mann, der HERR KARL, beginnt zu plaudern, während er bei der Arbeit im Kellerlager eines Lebensmittelgeschäftes sitzt. Selbstgerecht schaut er auf sein bewegtes Leben zurück: Er wurschtelte sich durch die 30er Jahre, kämpfte für Kommunisten oder Nazis – je nachdem wer am meisten zahlte. Mit ordinärem Augenzwinkern berichtet er von seinen Liebesabenteuern. Auch während des Krieges hatte er seine Nase im richtigen Wind und ließ sich stets gern von seinen Ehefrauen aushalten.

"Scheuring, der an Qualtingers Karl auch physisch erinnert, verkörpert ihn geradezu in der anfänglich charmanten Wurstigkeit, die bald die Fratze der Bosheit zeigt. ... Man lacht - und schaudert dabei. So muss es sein." Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2009

Text: Carl Merz & Helmut Qualtinger
Rechte: Sessler Verlag Wien
Konzept und Spiel: Matthias Scheuring
Dramaturgische Mitarbeit: Berthold Meyer















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ERZÄHLER                               
 Amerika gibt es nicht                         .................                        .......................  zurück zur Übersicht
SA 06.04.2013 um 20 Uhr

 
                   Foto: Carlo Feick

ReihenWeise … erzähler:
AMERIKA GIBT ES NICHT
ANDRÉ WÜLFING ERZÄHLT GESCHICHTEN VON TWAIN, BICHSEL, WÜLFING U.A.

Wer hätte das gedacht? Die Vereinigten Staaten von Amerika wählen einen Mann mit abstehenden Ohren und dem zweiten Vornamen Hussein für eine zweite Amtszeit zum Präsidenten! Anlass genug, genau hinzuschauen und zu –hören und Geschichten aus, über und in Erinnerung an das Land der unbegrenzten Möglichkeiten an Absurditäten zu erzählen. Ein Abend mit live gesprochene Texte von Mark Twain, Peter Bichsel, André Wülfing u.v.m. Den nächsten Live-Erzählabend mit André Wülfing können Sie bei uns am 12.05. erleben.






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TANZTHEATER                               
 CONtraSENTIDO (UMBRUCH II)            .................                  .......................  zurück zur Übersicht
FR 05.04.2013 um 20 Uhr

 
                                                                                        Foto: Emilio Méndez 
            
CONtraSENTIDO (UMBRUCH II)
DIN A 13 TANZCOMPANY


Wie reagiert der Mensch, wenn das bekannte Umfeld sich ändert und nicht mehr sicher zu sein scheint? Wie fragil erscheint dann die eigene Existenz? Wie viel kreative Energie wird losgetreten und welche ungeahnten Stärken werden befreit, wenn das Bekannte plötzlich bedrohlich und der Alltag eine Herausforderung wird?
Sechs venezolanische TänzerInnen und eine deutsche Choreografin mit unterschiedlichen Körperlichkeiten haben sich auf die Suche nach diesen und weiteren Fragen in einen achtwöchigen kreativen Prozess begeben.
Nach ihrer Weltpremiere in Caracas (September 2012) wurde die Produktion zu einer der 12 besten Bühnenereignisse des Jahres 2012 in Venezuela ernannt.



TänzerInnen: María Fernanda Castillo, José Conde, Alejandra Peña, Julio Loaiza, Fabiola Zérega
Choreografie: Gerda König
Choreografische Assistenz: Gitta Roser
Video: León Grauer
Bühnenbild: Edwin Erminy
Komposition: Xavier Losada
Licht: Jorge Luis Redondo
Kostüme: Juan Carlos Vivas
Proben Assistenz: Constanze Lemmerich
Leitung AM & Cultural Coach: Alexander Madriz
Produktionsleitung: Gustavo Fijalkow
Basiert auf dem Konzept „Umbruch“ von Gerda König und Gustavo Fijalkow.



Freundlich unterstützt durch:

Goethe-Institut, Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, Kunststiftung NRW, Kulturamt der Stadt Köln, Peter Ustinov Stiftung, NRW Kultur International / Kultursekretariat Wuppertal, Ministerio del ÜPoder Popular para la Cultura.







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THEATER                                        
Nordstadthelden                                            .......                  .......................  zurück zur Übersicht
  PREMIERE 
FR 22.03.2013 um 14.30 Uhr

 
           

NORDSTADTHELDEN …
… ZEIGEN DEN DORTMUNDER NORDEN AUS IHRER SICHT



Was ist los im Dortmunder Norden?
Bei den „Nordstadthelden“ sind Jugendliche aktiv und machen sich ihr eigenes Bild vom Stadtteil.
Das Projekt gibt Jugendlichen aus der Nordstadt die Möglichkeit, sich mit ihrer Lebensumgebung und ihren Erfahrungen auseinanderzusetzen und diese mittels Figurentheater auszudrücken.
In Zusammenarbeit mit der Initiative Nordwerkstadt.de und dem
Turbo Prop Theater entwickeln die Teilnehmer/innen ihre eigenen Charaktere und Geschichten und präsentieren sie anschließend auf der Bühne. Das Ergebnis ist ein Portrait des Stadtteils, das auf direkten Erfahrungen basiert und den Ort aus Sicht seiner jungen Bewohner/innen widerspiegelt.
Im Zentrum des Projekts steht der Hochhaus-Komplex Hannibal auf der Bornstraße. Im Kinder- und Jugendtreff Hannibal finden die Workshops und Proben statt. Dort entstehen die „Nordstadthelden“, von Kopf bis Fuß mit Haut und Haar und ihren Geschichten.

Nordstadthelden ist ein Projekt der LEG NRW Mieterstiftung und wird zusätzlich von den Volkswohlbund Versicherungen unterstützt.
















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THEATER                                       
 PIPAPO - Eine Hommage an Georg Büchner                       ........................      zurück zur Übersicht
Vorstellungen:
SA 16.03.2013 um 20 Uhr
 Letzte Vorstellung: 
SO 17.03.2013 um 19 Uhr




Foto: Maja Sternberg

PIPAPO - EINE HOMMAGE AN GEORG BÜCHNER
DIE NEUE PRODUKTION DES CHAROLIJA TEATAR

Drei Insassen der Nervenheilanstalt “Casa Blanca“ proben zum Jahreswechsel eine Collage aus Georg Büchners Schriften, Texten und Stücken. Unter Anleitung von Professor Karl Ludwig Büchner entstehen nach langen Probenprozessen Szenen, Lieder und Begegnungen der vier sehr unterschiedlich strukturierten Typen. Zwei Frauen und zwei Männer im Bemühen Büchner in seiner Suche nach innerer und äußerer Freiheit nahe zu kommen. Es entsteht ein Feuerwerk aus theatralischen und inhaltlichen Szenerien, die an Skurrilität und Heiterkeit dem jubilierenden Anlass entsprechend ausfallen. 199 Jahre Büchner und Silvesterstimmung an einem Abend. Mehr geht nicht.
„Ein neues Lied, ein besseres Lied, oh Freunde will ich Euch dichten, wir wollen hier auf Erden schon das Himmelreich errichten.“ Wie Heinrich Heine gilt auch Büchner als Visionär, als Träumer gar, als Phantast. In genau diesem Bereich der Wahrnehmung fängt Leben an jenseits von Kritik und Ratio. Es gilt zu träumen und trotzdem zu leben. Wie immer auch das Leben ist.
PIPAPO - Eine Hommage an Georg Büchner zeigt Charolija Teatar erstmals in der Begegnung mit einem klassischen Text. Dieser soll nicht zynisch sein, sondern eine Widmung an die Fragen des menschlichen Seins, der physischen und psychischen Abgründe; ein Abgesang auf die Moderne und ein sinnlicher Genuss auf der Bühne des Lebens. Fragend, suchend, lebendig und schön. Charolija.



Mit: Birgit Götz, Charlotte von Hagen, Till Jedan und Jens Wachholz
Konzept und Regie: Rada Radojcic, Jens Wachholz
Gestaltung: Enisa Gracic
Foto: Maja Sternberg

Eine Koproduktion des Charolija Teatar und des Theaters im Depot.
Gefördert vom Kulturbüro Dortmund.

__________________________________________________________________

Ruhr Nachrichten am 31.08.2012:

Sinnlich verspielte Hommage an Büchner
[...] Kurz vor Schluss nimmt die humorvolle und abwechslungsreiche Inszenierung, für die man kein Büchner-Kenner sein muss, um Spaß zu haben, nochmals eine überraschende Wendung.

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Von der Kunst des rechten Träumens     .......                  .......................  zurück zur Übersicht
SA 09.03.2013 um 20 Uhr

 
           

VON DER KUNST DES RECHTEN TRÄUMENS
NACH FERNANDO PESSOA


Können wir unsere Träume formen?
Dieser Frage geht das Konzertprojekt »Von der Kunst des rechten Träumens« musikalisch und literarisch nach - traumwandlerisch in 11 Partitur-Sätzen. Das multimediale Bühnengeschehen rekonstruiert die Suche nach der schöpferischen Kraft des Traums und gipfelt in der Idee, dass wir, allein indem wir träumen, unser Leben wahrhaftig gestalten.

Musik: Andreas Seemer-Koeper
Video: Christina Böckler
Text: Fernando Pessoa; eingerichtet von Christina Böckler und
Andreas Seemer-Koeper
Es spielt das »Ensemble Pninin: Petra Anders, Christina Böckler,
Maike Röhr, Andreas Berg, Matthias Dornhege, Gereon Voss,
Andreas Seemer-Koeper















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 Who's Afraid of Virginia Woolf?       .................                  .......................  zurück zur Übersicht
MI 06.03.2013 um 20 Uhr

 
            Foto: Julian Polberg

WHO'S AFRAID OF VIRGINIA WOOLF ...?
DIE DRITTE INSZENIERUNG DES KULTURGRUBE E.V.


Ein Abend. Zwei Paare. Viele grausame Spiele.
George und Martha, Martha und George, ein Ehepaar, dessen Alltag so monoton geworden ist, dass es spielt. Gesellschaftsspiele. Nicht etwa „Mensch ärgere dich nicht“, eher Spiele mit der Gesellschaft.
Edward Albees Stück ist ein schockierender Einblick hinter die verschlossenen Türen der Ehe.
"Wie wär's mit einer stillen, schreienden, gelösten Intensität?" - George


Mit: Zeynep Topal, Lucas Franken, Annika Jacobs, Jan Philip Moerbeek
Regie: Katarina Bock, Vanessa Pawlikowski















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 THEATER                                        
 Kampf des Negers und der Hunde .................                  .......................  zurück zur Übersicht

SO 03.03.2013 um 19.00 Uhr
MO 04.03.2013 um 20.00 Uhr



























             Foto: Werner Meyer

KAMPF DES NEGERS UND DER HUNDE

SCHAUSPIEL VON BERNARD-MARIE KOLTÈS 


"Die Katastrophe ist nicht das was kommt, sondern das, was da ist. Wir befinden uns schon jetzt in der Untergangsbewegung einer Zivilisation" Unsichtbares Komitee: "Der kommende Aufstand"

Auf einer französischen Baustelle - irgendwo in Westafrika - verschwindet die Leiche eines schwarzen Arbeiters. ALBOURY, ein Verwandter des Toten, fordert von den weißen Chefs die Herausgabe des Leichnams. Der Bauleiter HORN will den Mord vertuschen und bietet ALBOURY Geld. Der aber lässt sich nicht abweisen. LÉONE, HORNs aus Paris angereiste Verlobte, sucht den Reiz der fremden Kultur und wird zum Streitobjekt zwischen den Männern. Der vielschichtige Konflikt zwischen den Figuren ist das Psychogramm von Ausgestoßenen und entfesselt einen erbitterten Kampf jeder gegen jeden.
Die Inszenierung interessiert an dem Drama insbesondere die aktuelle politische Relevanz. Alle vier Figuren liefern ein scharfes, prototypisches Abbild von gescheiterten Individuen, die sich in einer zivilisatorischen Ordnung bewegen, die längst keine Orientierung mehr bietet. In Ermanglung erkennbarer Alternativen und durch die Unfähigkeit, eigene Lösungswege und Perspektiven zu entwickeln, wird das Handeln und Scheitern mit vermeintlich übergeordneten Ideen zu rechtfertigen versucht. Die konkurrierenden Lebensentwürfe verzerren das Ich und verhindern ein Kollektiv.


Regie / Konzept / Text / Produktionsleitung: Björn Gabriel
Darsteller: Annika Meier, Fiona Metscher, Matthias Hecht, Caspar Kaeser
Bühne / Kostüme / Produktionsleitung: Stefanie Dellmann
Videos: Daniel Hengst, Philipp Mattner
Videotechnik: Romina Küper

Eine Produktion von Sir Gabriel Dellmann in Koproduktion mit dem
Theater im Depot, Theater der Keller, Köln und Theaterdiscounter, Berlin.

Gefördert vom Kulturbüro Dortmund und „gottes grüne wiese“.
Aufführungsrechte bei Verlag der Autoren.

Pressestimmen:

KulturKenner Nordrhein-Westfalen schreibt über das Stück.

„Ich bin der Neger ... was auch immer das heißt.“ In dem Moment, in dem die blonde Annika Meier dies ausspricht, scheint die Zeit auf der Bühne stillzustehen. Die an sich schon sehr fragile Wirklichkeit, die Regisseur Björn Gabriel und Ausstatterin Stefanie Dellmann zuvor mittels Videoeinspielungen, Soundeffekten und fast schon abstrakten Bühnenbild-Versatzstücken geschaffen hatten, wird in diesem Augenblick endgültig transparent. Alles ist Schein und Spiel, aber gerade deswegen auch todernst.

Auf einer Großbaustelle irgendwo in Westafrika hat der französische Ingenieur Cal (Caspar Kaeser) einen der afrikanischen Arbeiter erschossen. Den Baustellenleiter Horn (Matthias Hecht) plagt zwar sein Gewissen, er will eigentlich alles richtig machen. Aber den Mord versucht er trotz alledem zu vertuschen. Wahrscheinlich käme er damit sogar durch, wäre da nicht Alboury, der Neger, der aus dem gleichen Dorf wie der Tote kommt und die Herausgabe der Leiche fordert.

Bernard-Marie Koltès vor gut 30 Jahren uraufgeführtes Stück steht noch ganz im Zeichen der französischen und belgischen Kolonialpolitik, deren Erbe Großkonzerne angetreten haben. Von dem Gemisch aus Exotik und Erotik, das Koltès vor allem in den Auftritten von Horns Verlobter Léone (Fiona Metscher) heraufbeschwört, ist in der ersten Produktion von Björn Gabriels und Stefanie Dellmanns freier Gruppe „Sir Gabriel Dellmann“ nichts mehr übrig geblieben. Annika Meiers Alboury bricht mit jedem Klischee. Ihr Neger ist die Andere, die Fremde, die in der Welt der Konzernsoldaten Horn und Cal immer gleich auch ein Eindringling ist, ein Störfaktor im System wie einst Antigone.

Immer wieder bricht unsere heutige (Medien-)Welt in den Kosmos des Stücks ein. Einmal ist es der Philosoph und Psychoanalytiker Slavoj Žižek, der vor laufenden Kameras den Begriff „Terror“ umwerten will. Ein anderes Mal plädiert der Aufsichtsratsvorsitzende des größten Lebensmittelkonzerns der Welt für eine Privatisierung der Trinkwasserreserven. Diese kurzen Videos werden zur Wirklichkeitsfolie, vor der Björn Gabriel ein grandios zwischen Clownerie und Melancholie changierendes Spiel in Szene setzt.

Caspar Kaesers schmieriger Untertan Cal, der seine Frustrationen in Gewalt und Hass kanalisiert, hat wie auch Fiona Metschers im weißen Tutu auftretende Léone etwas Groteskes an sich. Sie sind bis zur Kenntlichkeit überzeichnet und entwickeln dabei eine eigene absurde Tragik, die sich als Kehrseite der politisch-philosophischen Debatten zwischen Matthias Hecht und Annika Meier erweisen.


Maike Rellecke / WAZ schreibt am 01. Oktober 2012 über die Inszenierung:
Das Leben ist eine Baustelle

Mehr unter www.sir-gabriel-dellmann.de














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KONZERT                                       
 Radio_Depot                                                                             ........................      zurück zur Übersicht
SA 23.02.2013 um 20.00 Uhr





LAUTSPRECHER-KONZERTE FÜR SELTENE MUSIK

(RADIO_DEPOT)


Thema am Samstag, 23.02.:
VOL. 15: FEUERMACHEN MIT SCHNEEMÄNNERN



Erstmalig zur Prime-Time am Samstag um 20 Uhr!
Ein Sturm bläst durchs Gehirn, die Ohren wackeln: Fußspuren im Schnee führen uns zu den geheimen Feuerstellen, wo Klänge und Geräusche von Hitze und Kälte, Rausch und Risiko zu hören sind. Da ist Feuer unterm Eis - es knackt und prasselt. Der Name des Schneemanns ist Prometheus und der Teufel ging zu Karneval als Nikolaus. Das Programm dieses Konzertes ist eine Schlittenfahrt mit Raketenmotor. Radio_Depot kommt in dieser Samstagabend-Turbo-Ausgabe mit mehr als 90 Minuten Sounds aus der Teufelsküche der musikalischen Avantgarde: es ist eiskalt elektronisch, hitzig wie auf Tango und im Vollrausch der Geräusche mit und ohne Worte. Keine Musiker, kein Licht - nur Klänge im Theater - und Bilder von brennenden Schneemännern im eigenen Kopf.

Die Radio_Depot-Konzerte sind akusmatische Konzerte, d.h.: alle Konzentration ist dem Zuhören gewidmet, es gibt keine Musiker, kein Bühnengeschehen. Damit ist "Radio_Depot" als Konzertreihe einzigartig im Ruhrgebiet.


Zu Geschichte und Begriff  "Akusmatik"

Zusammenfassung: Der Begriff Akusmatik leitet sich vom altgriechischen akusmatikoi ab ("Jene, die hörend teilnehmen"). Dahinter steckt die Geschichte, daß der griechische Philosoph und Mathematiker Pythagoras (570-510 v. Chr.) seine Vorträge so hielt, daß er von seinen Zuhörern durch einen Vorhang getrennt war. Zweck dieses Tricks sollte sein, daß die Zuhörer sich voll und ganz auf das Zuhören konzentrieren sollten.
Der Begriff "akusmatisch" wird in der Neuzeit wiederentdeckt, als mit dem Aufkommen von Schallplatten und Tonbändern plötzlich eine neue Art von Musik, Hörspiel- und Radio-Kunst entsteht: Klänge, die nur in Radio- und Tonstudios produziert werden und niemals von Musikern gespielt werden, die nur als Radiosendung oder auf Tonträgern zu hören sind. Moderne Konzerte mit dieser Art "Radio-Kunst" und elektronischer Musik werden als akusmatische Konzerte bezeichnet.

Der zugezogene "Vorhang" wie beim griechischen Philosophen wird bei Radio_Depot-Konzerten auch zu finden sein, aber wichtiger ist, daß anstelle der Stimme des Philosophen heute große Lautsprecher zum Einsatz kommen, die einen "guten Ton" produzieren, der deutlich über das hinausgeht, was die private CD-Anlage oder der mp3-Spieler zuhause schaffen. Hinzu kommt: im Konzert hört man anders als in der privaten Wohnung - so wie ja auch "Kino" etwas anderes ist als zuhause einen Film auf DVD anzusehen.

Radio_Depot macht aber keine Einschränkung seines Konzertprogramms auf eine bestimmte technische oder historische Art von Musik. Das spannende an Radio_Depot soll sein, daß für jede Ausgabe aufs neue "alles möglich, alles erlaubt" ist: zwischen mittelalterlichen Gesängen, außer-europäischen Klängen, jüngsten Klang-Kompositionen und Hörspiel-Experimenten soll alles für eine Überraschung, Entdeckung oder ein Wiederhören gut sein. Also wird einerseits die eine oder andere LP oder CD zum Einsatz kommen, aber genauso werden die drei Radio_Depot-Macher auch eigene Werke oder Kompositionen von internationalen Kolleginnen und Kollegen zu Gehör bringen: live an Mischpult und Computer eingespielt, aber unsichtbar fürs Publikum im Regieraum.

Jedes Radio_Depot-Konzert wird unter einer eigenen Überschrift stehen, ein eigenes Thema behandeln. Damit die Zuhörerinnen und Zuhörer nicht ganz ratlos bleiben, "was" sie da genau hören, haben sich die Radio_Depot-Macher etwas ganz spezielles überlegt. Anstelle eines Programmheftes gibt es in jeder "Sendung" einen "stummen Moderator": ein lautloser Video-Schriftzug zeigt sich gelegentlich auf dem Vorhang im abgedunkelten Theaterraum und lässt wissen, was gerade gespielt wird. Das ist dann wie im Kunstmuseum: auch bei größten unbedeutensten Werken ist der Betrachter dankbar für ein kleines Schildchen mit dem Titel, dem Namen des Künstlers und einer Jahreszahl.


Konzertreihe in Zusammenarbeit mit der DEGEM -
Deutsche Gesellschaft für Elektroakustische Musik e.V.  


und der GNMR -
Gesellschaft für Neue Musik Ruhr



Dramaturgie & Klangregie:
Peter Eisold, Thomas Neuhaus, Frank Niehusmann


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TANZTHEATER                                        
 Screenshot                                 .................                  .......................  zurück zur Übersicht
SO 17.02.2013 um 19 Uhr
DO 28.02.2013 um 20 Uhr

 
            Foto: Jolanda Uhlig
SCREENSHOT!
DU UND ICH UND SO ZIEMLICH ALLE ANDEREN
EIN TANZTHEATERSPIEL IN MEHREREN LEVELS


SCREENSHOT! ist ...
- die Frage nach Jugendkultur selbst. Jede Generation stellt ihre eigenen Regeln auf, nach denen sie leben will, und ihre eigenen Codes, mit deren Hilfe sie gelesen werden will. So weit, so gut. Nur ist es jedes Mal so, dass die Jugendlichen (hat es jemals so etwas gegeben wie „die Jugendlichen“?) offensichtlich in den Augen der Vorgänger verroht sind, abgeschmackt, brutal, stumpf oder halb besessen. Oder wenigstens weitestgehend mitverantwortlich für den garantiert drohenden Untergang des Abendlandes.

- ein Tanztheaterspiel. Wir maßen uns nicht an, eine tänzerische oder theatrale Darstellung von Jugend in allem, was das Wort bedeutet, zu erschaffen. Wir können immer nur SCREENSHOTS! schaffen – bis hin zu einigen Punkten, an denen das Publikum entscheidet, wie es weitergehen kann. Wie in einem Computerspiel muss es weitergehen, es drängt und drängelt. Aber entscheiden kann man sich doch trotzdem! Oder nicht? Schnell, brutal zärtlich, freundlich, einladend, erschreckend, verstörend und spaßig. Nacheinander, nebeneinander, miteinander.

- Popkultur. Und zwar nicht nur die heutige. Auch die von gestern, vorgestern und vielleicht von morgen. Weil die Art und Weise, wie wir uns amüsieren, sehr wichtig ist. Und ziemlich relevant. Es geht ja nicht darum, besonders clever zu sein und einen Film mehr zu kennen als alle anderen. Es geht, wie immer, um THE DEFINITION OF COOL. Worum auch sonst?


Konzept & Regie: Rieke Steierl, Julian Rybarski
Choreographische Leitung: Rieke Steierl
Musikalische Leitung, Komposition, Texte: Julian Rybarski
TänzerInnen: Rieke Steierl, Photini Meletiadis, Sarah Hollstein,
Sun-Ha Hwang
Musiker: Julian Rybarski, Fabian Hirz, Matthias Plewka

Produziert von MiNT: Rieke Steierl und Julian Rybarski mit artscenico.

Gefördert von der LWL Kulturstiftung und der Stadt Gelsenkirchen














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CHOR-KONZERT                           
 Moment mal!                                        .................                   .......................  zurück zur Übersicht





















SA 16.02.2013 um 19.30 Uhr

 
        
MOMENT MAL!
30 JAHRE ANDERER CHOR HERDECKE


Nicht einfach nur singen!
Das auch, ... aber dabei Lieder und Leben auch kritisch betrachten und vielleicht darüber lachen.
Das gilt für das eigene Leben wie für das an anderen Orten:
• gegen Atomkraft Stellung nehmen
• die Friedensbewegung unterstützen
• für Befreiung von Unterdrückung eintreten
• gegen Faschismus auftreten
• einengende Erziehungsmethoden kritisieren
Das macht der andere chor herdecke seit 30 Jahren.
Aus diesem Anlass lädt er zu einem Konzert ein und bittet innezuhalten.

Moment mal!

Eine Auswahl von Liedern, die er in den letzten 30 Jahren zu wichtigen gesellschaftlichen Fragen präsentierte – zu einem Großteil von Ernst Walter Hemmerich vertont – stellt er in seinem Konzert noch einmal vor.
War das alles so richtig?

Moment mal!

An allem nagt der Zahn der Zeit, auf- und abbauend.
Eine weitere Liedauswahl betrachtet andere Seiten unseres Leben, unserer Zeit.
Ohne Lust, Muße, Träume, Eile, Liebe, Veränderung, Kampf ... ist unsere Zeit, die wir haben, nicht denkbar.

Musikalische Leitung: Ernst Walter Hemmerich und Dieter Kannengießer














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TANZTHEATER                               
 Kopfsalat                                               .................                  .......................  zurück zur Übersicht
PREMIERE
SA 09.02.2013 um 20 Uhr

Weitere Vorstellungen:
SO 10.02.2013 um 19 Uhr
MI  13.02.2013 um 20 Uhr
DO 14.02.2013 um 20 Uhr


 
            
KOPFSALAT
TANZTHEATERPROJEKT ÜBER DIE IRRUNGEN UND WIRRUNGEN DES GESPROCHENEN WORTES


Redefreiheit und Sprachlosigkeit, Zungenbrecher und Lippenbekenntnisse, Kauderwelsch und Klartext. Reden ist Silber und Schweigen immer Gold?
Das gesprochene Wort dient mit seiner treffsicheren Wirkung der direkten zwischenmenschlichen Kontaktaufnahme. Nur ist es leider gar nicht immer so einfach diesen Kopfsalat an Worten in unserem Gehirn gut sortiert von sich zu geben. Da reden wir manchmal schneller als wir denken oder tausend Worte schwirren durch den Kopf und nichts davon bekommt man in der richtigen Reihenfolge im richtigen Moment gesagt. Kopfsalat ist eine Tanztheaterkollage, die das gesprochene Wort ordentlich auf den Kopf stellt. Mit Wortwitz und Sinnlichkeit zeigt die Tanzwerkstatt des Theaters im Depot die Momente zwischen Reden und Schweigen.

Die Tanzwerkstatt des Theaters im Depot ist eine Kooperation mit dem Bildungswerk KOBIseminare.


Mit: Susanne Backhove, Karin Brindöpke, Birgit Frese, Susanne Grytzka, Corina Höhn, Juliane Kath, Claudia Olbrich, Ramona Pöpping, Almut Robertz, Edgar Röhring, Gudrun Schmidt, Regine Steffens, Sybille Teunissen, Barbara Timmer-Kahl, Ulrike Wiggermann






 WOTheater im Depot
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MINITHEATERFESTIVAL                
 Petra Meurer Theatertage 2013       .................                  .......................  zurück zur Übersicht
FR  01.022013 um 19.30 Uhr
SA 02.02.2013 um 19.30 Uhr

 
           
PETRA MEURER THEATERTAGE 2013
MINITHEATERFESTIVAL


„Das ist jetzt kein Projekt mehr, Baby, das ist Eskalation!“
Die Petra Meurer Theatertage sind ein kleines aber feines neues Theaterfestival in Dortmund. Im Dortmunder Norden vereinen sich Literatur und Bühnenkunst, analoge und digitale Welten schließen sich zusammen, Multimedia Experimente lassen die Synapsen knacksen, während sich Musik mit Textkunst mischt und alles wieder glatt bügelt. Getreu dem Motto „Das ist jetzt kein Projekt mehr, Baby, das ist Eskalation!“.
Mit dabei sind Andy Strauß, Jörg Albrecht & Gerhild Steinbuch (friendship is …), Janina Sachau & Kerstin Krug (Jackie – Eine Stimme aus dem Jenseits), Leik Eick und das Habanera Duo. Das Theaterfestival, welches an die 2010 plötzlich verstorbene Literaturdozentin und Theatermacherin Petra Meurer erinnern soll, findet am 01. und 02. Februar im Theater im Depot in Dortmund statt.
Mit einem kleinen aber feinen Mini Theaterfestival wollen wir Anfang 2013 einerseits Rückschau halten auf zwei sehr schöne Jahre des Petra-Meurer-Preises und gleichzeitig Lust machen und einen Ausblick geben auf innovatives, junges und freies Theater aus Dortmund und Umgebung. Es präsentieren sich teilweise schon bekannte Künstlerinnen und Künstler sowie Newcomer aus der Szene und gestalten zwei völlig unterschiedliche, abwechslungsreiche Abende. Junges Theater trifft auf Videoperformance, und Literatur und vermischt sich mit Musik.

Freitag – 01. Februar 2013

Andy Strauß – „Ist doch egal, das Stück ist von Andy Strauß“
Den Anfang macht der bekannte Poetry Slammer, Buchautor und Performance Künstler Andy Strauß. In seinem Multimedia Stück „Ist doch egal, das Stück ist von Andy Strauß“ sprengt er sämtliche Genregrenzen und Synapsenknoten. Zwischen dem Einhorn Sandy und der Batterie Werther bahnt sich ein Rosenkrieg an. Gerade, als sie sich um das Sorgerecht um ihr Flugzeug streiten, droht die Sache zu eskalieren. Können die Kollage Ruprecht und eine Banane mit einer Antenne im Kopf die verhedderte Sache enttüddeln oder ist der Friede der beiden auf gänzlich verlorenem Aste?

              Andy Strauß

Jörg Albrecht & Gerhild Steinbuch – „friendship is … Eine Besichtigungstour durch Ponyville“
„friendship is … Eine Besichtigungstour durch Ponyville“ ist eine Lecture Performance von den beiden erfolgreichen Autoren Jörg Albrecht & Gerhild Steinbuch. In Ponyville, der Heimat der kleinen Ponies aus der Cartoonserie My Little Pony – Friendship is Magic, zeigen sie, welche Utopien noch auf uns warten. Oder sind sie schon in greifbarer Nähe? Oder längst da? Was bedeutet es, wenn ein geflügeltes Cartoonpony die großen linken Symbole des 19. und 20. Jahrhunderts ersetzt? Ist es inzwischen weniger wichtig, sich selbst emphatisch oder ironisch zu positionieren, geht es mehr und mehr um das gemeinsame Auseinandernehmen und Überzeichnen? Oder ist es schlicht so, wie einige der bronies – wie sich die männlichen Fans der rosa und hellblauen Fohlen nennen – es selbst formulieren: Dass es halt einfach nur ein besseres Hobby ist als der Terrorismus?


Samstag – 02. Februar 20113

Janina Sachau & Kerstin Krug – „Jackie – eine Stimme aus dem Jenseits“

Janina Sachau, mittlerweile ein festes Ensemble-Mitglied im Düsseldorfer Schauspielhaus, inszeniert zusammen mit ihrer Regisseurin Kerstin Krug ein wildes one-woman Stück. „Da bin niemals mehr nur ich.“ Da sind auch noch all die anderen neben Jackie O., Jackie Kennedy, Jaqueline Lee Bouvier, die nie aufhören, sie anzusehen: Der blutende Mann, der erschossen auf ihren Schoß fällt, Marilyn, deren blonder Haarbuschel selbst aus dem Sarg noch harauszischt und entfliehen will, ihre toten Kinder, die Presse mit ihren Kameras, die Männer vom Secret Service, die Drogen, der Tod. Deswegen versteckt sie sich hinter ihren Kleidern, „diesen Haufen und Haufen von Stoff“. So kann sie niemand mehr berühren, ihr bleibt ein Rest an Privatheit.
Doch was bleibt von einem selbst, wenn das Versteckspiel kein Spiel mehr ist, sondern zum Lebensinhalt wird, wenn man sich selbst nur noch anschaut, weil die anderen es ja auch alle tun? „Kein Wunder, dass ein Schuss das beendet hat.“

              Jackie O, Foto: Inga Krug


1/3 Leik Eick – „Alte Lieblingslieder in neuem Gewand“
"Leik Eick" sind ürsprünglich sechs Musiker aus Moldavien, Belarus und Deutschland und kreieren seit dem Jahr 2001 mit ihren musikalischen Interpretationen deutscher Dichtkunst eine Show zwischen Burleske und Pop, dadaistischer Performance und chaotischem Chansonabend. Sie gewannen gemeinsam den Bochumer Kleinkunstpreis 2008 und sind Preisträger des «Treffen junger Musikszene» der Berliner Festspiele 2005. Ovids «Metamorphosen» haben sie am Schauspielhaus Bochum für die Spielzeit 2009/2010 in Fassung gebracht,vertont und als Performance über ein Jahr lang vor ausverkauftem Haus gespielt.
Für das Petra-Meurer-Festival kommen nun nach einem Sabbatjahr die Bandmitglieder Miriam Witteborg und Ilya Genkin als "1/3 Leik Eick" auf die Bühne zurück und zeigen ihre alten Lieblingslieder in einem neuen, zarten und akustischen Gewand.
Habanera Duo – Soundfusionen
Das „Habanera-Duo“ besteht seit 2008 aus Mounir Mahmalat - Violoncello und Philipp Quiring - Klavier. Die beiden Musiker begegneten sich auf einem Folk-Konzert. Schnell ging es nicht mehr um das „ob“, sondern vielmehr darum, „was“ gespielt wird. Das „Habanera-Duo“ charakterisiert sich durch sein außergewöhnliches Repertoire. Neben Flamenco, Tango und vielen weiteren Facetten der latein-amerikanischen Tanzmusik kann Jazz und Blues ebenso Einzug in die Konzerte der Jungs erhalten wie ein österreichischer Ländler oder seltene Stücke der Romantik. Uraufgeführt werden dabei eigene Arrangements ebenso wie Stücke zeitgenössischer Komponisten. In ihren Konzerten schaffen es die Beiden durch eine sehr unkonventionelle Art des Auftretens immer wieder neu zu überraschen und die Zuhörer mitten ins (Zeit-)Geschehen zu holen. Nicht selten erklingt hierbei auch mal eine Nasenflöte oder ein 5-String-Banjo. Sie brechen mit den üblichen Zwängen festgefahrener Konzerttraditionen und fühlen sich in Jazz-Clubs genauso zu Hause wie auf klassischen Konzertbühnen.
















 WOTheater im Depot
 EINTRITTVVK + AK 5,00 € / Kombiticket 8,00 €

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UNTERHALTUNG                            
 artscenico trifft Publikum                 .................                  .......................  zurück zur Übersicht







MO 28.01.2013 um 19.00 Uhr

 
               Foto: Guntram Walter

ARTSCENICO TRIFFT PUBLIKUM


Seit einigen Jahren lädt die Dortmunder Künstlergemeinschaft artscenico Anfang des Jahres zu einem Abend im Theater im Depot ein, um uns mit Publikum, Künstlern und Medien gemeinsam über das vergangene Jahr und die kommenden Ereignisse auszutauschen.
Wir laden Sie ein, mit uns einen abwechslungsreichen Abend zu verbringen. Neben den Auftritten einiger Künstler präsentieren wir zwei Kurzfilme, die unsere Projekte „DorfOrgien“ und „Performance 4U“ zur Museumsnacht 2012 dokumentieren.

Nähere Informationen finden Sie hier









 WOTheater im Depot
 EINTRITTfrei
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THEATER                                       
  FischBAR                                                                              ........................         










SO 27.01.2013 um 19 Uhr



 



FISCHBAR

"GIB MIR DAS TEIL"


FischBAR ist ein völlig ungewisser Theaterabend mit einem gewissen Herrn Hecht. Matthias Hecht ist Schauspieler.

Alles was er braucht, ist ein Objekt, ein Gegenstand, ein Ding, welches SIE, das Publikum, mitbringen. Geben Sie Ihm DAS TEIL, was auch immer es sein mag, vor der Vorstellung, und er wird daraus etwas Neues entstehen lassen, es verwandeln ... So wird Ihr Gegenstand der Ausgangspunkt von plötzlich beginnenden Geschichten, Situationen und Begegnungen.

Niemand weiß, was geschehen wird, was als nächstes kommt, wie es enden wird und ob es gelingen wird!
FischBAR spielt mit Objekten, flirtet mit dem Theater und zwinkert Ihnen zu.
FischBAR ist ein riskanter, ungewöhnlicher und jedes Mal einmaliger Theaterabend.

FischBAR ist eine unglaublich naive, neue Idee.

Besuchen Sie auch Matthias Hecht's Homepage!

Dauer: ca. 90 Minuten
Spiel & Idee: Matthias Hecht
Musik: Philip Ritter

 WOTheater im Depot
 EINTRITTVVK 12 € / 7 € erm.
AK 13 € / 8 € erm.
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 MULTIMEDIASHOW                      
 Firelands - Finde das Feuer              .................                  .......................  zurück zur Übersicht




















SA 26.01.2013 um 19.00 Uhr

 
              
FIRELANDS - FINDE DAS FEUER
VON CARINA LUCIA ELENA STEDING


Die fesselnde authentische Geschichte einer jungen Frau, die auf der Suche nach ihrer Vergangenheit durch die Weiten Lateinamerikas ihre Zukunft verändert. Erzählt wird die Multi-Media Bühnenshow in einer außergewöhnlichen Performance mit Tanz, Schauspiel, Livemusik und Videoproduktionen.

Leitung und Choreographie: Carina Lucia Elena Steding
Musikalische Leitung: Andreas Winter
Mit: Carina Lucia Elena Steding, Anne Wesendonk, Andreas Winter

Nähere Informationen finden Sie hier















 WOTheater im Depot
 EINTRITTVVK 15,00 € / 8,00 € ermäßigt
AK   15,00 € / 8,00 € ermäßigt
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 TANZTHEATER                                        
 Blau                                              .................                  .......................  zurück zur Übersicht


  P R E M I E R E  
SA 19.01.2013 um 20 Uhr
  a u s v e r k a u f t   


Weitere Vorstellung:
SO 20.01.2013 um 19 Uhr

DI  22.01.2013 um 18 Uhr *
  a u s v e r k a u f t  

 
            
BLAU
TANZWERKSTATT T.I.D., JUNGES ENSEMBLE


Mit der Farbe Blau verbinden wir die Weite des strahlenden Sommerhimmels. Blau ist die Farbe der Treue, der Ferne, der Weite und der Unendlichkeit. Außerdem ist es die beliebteste Farbe bei Männern und Frauen. Doch auch negative Assoziationen sind zu finden, wie z.B. „Blau machen, blauer Brief, sein blaues Wunder erleben und total Blau sein“. Kinder und Jugendliche der jungen Tanztheaterwerkstatt haben in zwei Projekten zu dem Thema Blau Choreographien, Schauspielszenen und Gesang entwickelt und Videos gedreht. Die Ergebnisse der beiden Projekte werden in Form einer Kollage bei einer gemeinsamen Aufführung präsentiert. Hierin werden thematische Details zur Farbe Blau betrachtet und abstrahiert. Unter nachdenklichen Aspekten, mit kuriosen Ansichten und einem Schmunzeln dreht sich alles um den Sinn und Unsinn der Bedeutungen der Farbe Blau.

Das junge Ensemble der Tanzwerkstatt ist für zwei ihrer Produktionen beim Jugend.Kultur.Preis.NRW 2012 mit dem zweiten Platz ausgezeichnet worden.

Choreographie: Birgit Götz
Regie: Katja Ahlers, Cordula Hein
Video: Alischa Leutner
Licht: Peter Fotheringham, Thomas Irgang














 WOTheater im Depot
 EINTRITTVVK 10,00 € / 5,00 € ermäßigt
AK   10,00 € / 5,00 € ermäßigt
 * Sonderpreise für Schulklassen: 3 €
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 TANZ                                       
 Solotanz-Abend                                         .................                  .......................  zurück zur Übersicht



SO 13.01.2013 um 18.00 Uhr

 
             
SOLOTANZ-ABEND

Präsentiert von der Ballettschule des Kulturzentrums Balou.
Es werden Soli, Duette und Trios aus den berühmten Ballettstücken wie „Cinderella“ von Prokofiev, „Dornröschen“ und „Nussknacker“ von Tschaikowsky, „Esmeralda“ von Pugni getanzt.
Die Zuschauer werden auch klassische und moderne Choreographien sehen, die von Schülerinnen verschiedener Altersgruppen – von Achtjährigen bis Tänzerinnen der Meisterklasse des Balou - präsentiert werden.

Künstlerische Leitung:
Ballett- und Modern Dance-Pädagogin des Balou, Irina Goubernik













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THEATER                                        
Moby Dick                                          .................                  .......................  zurück zur Übersicht

















SA 12.01.2013 um 20.00 Uhr

































































 
               Fotos: Martin Bross
MOBY DICK
NACH DEM ROMAN VON HERMAN MELVILLE


Vier Badegäste am Strand. Ferien. Urlaub. Sonne, Meer und … Ja, was eigentlich?
Zwei Wochen mal was anderes erleben. Etwas Neues. Aber irgendwie stellt sich kein Abenteuer ein. Eher Langeweile und Tristesse.
„Wenn immer die trüben Anwandlungen dermaßen in mir überhand nehmen, dass nur ein starker sittlicher Halt mich davor bewahrt, mit Bedacht auf die Straße hinauszutreten und den Leuten der Reihe nach den Hut vom Kopfe zu schlagen, dann halte ich es jeweils für geraten, sobald als möglich auf See zu kommen.“ (Ismael)
Zur See gehen, der Gesellschaft entkommen. Sich der Natur stellen, sich selbst.
Unsere vier Teilzeitaussteiger nehmen die Herausforderung an und stechen in See, oder vielmehr in Melvilles Moby Dick.
Ein Meister-Roman, den jeder kennt?! Nicht wirklich. Den Titel schon. Die ein oder andere Verfilmung ja. Den weißen Wal - klar und Kapitän Ahab, der mit dem Holzbein. Und dann ist da noch dieser Kannibale mit einem Schrumpfkopf. Wie bei vielen Klassikern stellt sich heraus, dass der eigentliche Roman unbekannt ist. Bei Moby Dick gilt dies verstärkt. Unsere Protagonisten haben das gleiche Problem. Abenteuerlustig stürzen sie sich in die Erzählung und erzählen uns dadurch etwas über das Erzählen. Indem sie Moby Dick auf der Bühne durchleben, reißen sie uns mit - mitsamt unseren Fragmenten der Geschichte und unseren Erwartungen.
Die vier Schauspieler werden dafür sorgen, dass der Badestrand mehr zu bieten hat als einen Sonnenbrand.


Regie: Martin Bross
Dramaturgische Mitarbeit: Berthold Meyer
Mit: Thomas Kemper, Cordula Hein, Sandra Wickenburg, Jörg Hentschel








„[…] Für gut zwei Stunden werden die Zuschauer im Depot in eine Melville -Welt entführt, die so frei und witzig gelungen ist, wie man es dem Original nicht zutrauen würde […]“
(Ruhr Nachrichten, 27.10.2012)
















 WOTheater im Depot
 EINTRITTVVK 12,00 € / 7,00 € ermäßigt
AK   13,00 € / 8,00 € ermäßigt

* Preise für das Silvesterspecial:
VVK 25,00 € / 18,00 € ermäßigt
AK 28,00 € / 20,00 € ermäßigt
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